SPD Ortsverein Huchting-Grolland

Huchting braucht Schulen, keine Schienen

Aktuelle Meldung

 

Für eine Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 sehen die derzeitigen Verkehrsplanungen vor, dass der Busringverkehr für Huchting abgeschafft wird. Die Huchtinger Sozialdemokraten geben nicht auf und kämpfen mit einem Bürgerantrag weiterhin darum, die Straßenbahn-Pläne in Huchting zu stoppen. Wer uns unterstützen möchte, kann den Bürgerantrag jetzt ausdrucken und im Freundeskreis, in der Nachbarschaft oder am Arbeitsplatz Unterschriften sammeln.

 

"Nachdem sich an unserer kürzlich duchgeführten Umfrage bereits mehr als 1.600 Bürgerinnen und Bürger beteiligt haben, wagen wir jetzt den großen Wurf", berichtet Sükrü Senkal, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Huchting. "Dieses jahrelange Gezerre muss ein Ende haben. Huchting will die Verlängerung der Linie 1 nicht, Huchting braucht sie nicht. Was Huchting braucht, sind Schulen, keine Schienen", betont Senkal. Für einen Bürgerantrag sammelt der Huchtinger Ortsverein Unterschriften. "Es wäre schön, wenn jede/r Huchtinger/in diesen Antrag ausdruckt und im Freundeskreis, in der Nachbarschaft oder am Arbeitsplatz Unterstützer wirbt, denn wir brauchen 5.000 Unterschriften".

Die ganz oder teilweise ausgefüllte Unterschriftenliste bitte im Original zurück an:
Falko Bries, Flämische Str. 9, 28259 Bremen

Wie ein gallisches Dorf streitet Huchting nun schon seit rund 15 Jahren gegen die Pläne. Eine Bürgerinitiative wehrt sich mit Klagen und Gutachten. Der SPD-Ortsverein Huchting-Grolland hat geschlossen gegen die Ausbaupläne im Wahlprogramm gestimmt.

Warum solch ein jahrelanger Kampf, auch gegen die eigenen Parteigenossen im Rathaus? "Für uns Huchtinger Sozialdemokraten", so Senkal, "liegen die Gründe auf der Hand: Der Ausbau der Linie 1 würde das Aus für den Bus-Ringverkehr bedeuten. Ganze Straßenzüge zwischen der Kirchhuchtinger Landstraße und der Landesgrenze zu Stuhr, sowie die Huchtinger Heerstraße wären von der Streckenführung abgeschnitten. Schulen, Ärzte, Betriebe und Einzelhändler wären für einen Großteil der Bevölkerung, der auf den ÖPNV angewiesen ist, nicht mehr erreichbar. Das wäre eine unzumutbare Belastung für ältere Menschen, solche mit körperlichen Beeinträchtigungen und Kinder!"

Die SPD-Huchting-Grolland fordert von den Verkehrsplanern ein Umdenken, weg vom einstigen Prestigeprojekt, hin zum Erhalt des Ringverkehrs in gewohnter Streckenführung und Taktung, der sich bewährt hat. "Wir gehen auch davon aus, dass die Baukosten nach all den Jahren die ursprünglichen Kalkulationen um ein Vielfaches übersteigen werden", ergänzt Sükrü Senkal. "Das ist Geld, das wir in Huchtinger Schulen und Sozialeinrichtungen viel dringender brauchen. Hinzu kommt, dass durch die zu erwartenden Bauarbeiten ein ganzer Stadtteil über Monate wenn nicht sogar Jahre lahm gelegt wäre. Das kann kein vernünftig denkender Mensch wollen."

In seinen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern werde sehr oft deutlich, so Senkal, dass viele von ihnen nichts von einer Verlängerung der Linie 1 halten. Senkal bezweifelt auch das prognostizierte Fahrgastaufkommen. "Das ist viel zu hoch gegriffen. Warum sollten mehr Bürgerinnen und Bürger auf den ÖPNV umsteigen, wenn das neue Verkehrsmittel sie nicht mehr überall verlässlich hinbringt. das sind doch Phantasiezahlen." Deshalb werden er und der SPD-Ortsverein, der die Pläne von Anfang an geschlossen abgelehnt hat, ihren Protest fortsetzen. Jetzt mit dem Bürgerantrag.

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