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SPD Ortsverein Huchting-Grolland

Wohnen ist ein Menschenrecht

Wohnen ist ein Menschenrecht, das überlassen wir nicht allein dem Markt. Wir haben die Wohnungsbaugesellschaften als öffentliches Eigentum behalten, gegen den Willen von CDU und FDP. Allein die GEWOBA bietet heute mehr als 41.000 Wohnungen zu günstigen Kaltmieten von ca. 6 Euro pro Quadratmeter an. In den vergangenen vier Jahren hat sie rund 330 Mio Euro, also mehr als 80 Mio Euro jährlich, in energetische Sanierung, Modernisierungen und Barrierefreiheit investiert. Nun holen wir auch die BREBAU unter die schützende Hand der Stadt Bremen und werden gezielt das Vorkaufsrecht der Stadt für Grund und Boden ausüben. Das ist uns wichtig, denn die meisten Menschen in Bremen wohnen zur Miete und sind auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen.

Um Familien beim Bauen zu helfen, unterstützen wir sie schon jetzt in bestimmten Fördergebieten mit 15.000 Euro beim Grunderwerb oder durch Flächenvergabe in Erbpacht. Wir fördern auch Stiftungen, Genossenschaften oder soziale Vereine bzw. Wohlfahrtsverbände, die Wohnraum für Studierende, Senioren oder Menschen mit Handicap schaffen wollen. 2.500 neue Wohnungen pro Jahr, das ist unser Ziel.

Wir treten für eine maßvolle Wohnbebauung ein. D.h. weniger Binnenverdichtung in Baulücken auf Kosten von Grünanlagen. Dafür mehr Nutzung von Freiflächen. In der Überseestadt haben wir in den letzten zehn Jahren einen neuen Stadtteil für Arbeiten, Wohnen, Leben und Freizeit geschaffen und für rund 40 Mio Euro GEWOBA-Wohnungen gebaut. Im Bremer Süden wollen wir Brokhuchting für den Wohnungsbau erschließen.

Wir bekämpfen Mietwucher und Spekulation, z.B. mit dem Wohnraumschutzgesetz, das in begehrten Lagen Mietenexplosion und Zweckentfremdung entgegenwirkt, und auf Bundesebene durch das Mieterschutzgesetz.

Wir wollen lebendige und lebenswerte Stadtviertel und sozialen Zusammenhalt. Deshalb gilt für unsere Politik: Mieter*innen haben Vorrang.

 
 

 

Helga-Jansen Haus


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Siedlerhaus Grolland


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Jetzt mitmachen: Bürgerantrag

Wir lassen nicht locker und machen weiter. Das ist unser Bürgerantrag, mit dem wir die Kritiker der Straßenbahnverlängerung in den nächsten Wochen an Ständen und Haustüren mobilisieren. Wenn Sie wollen, dass der Bus in Huchting auch morgen noch verlässlich fährt, dann unterschreiben Sie jetzt:

Die Stadtbürgerschaft fordert den Senat auf, das Vorhaben der Verlängerung der Linie 1 nicht weiter zu verfolgen und stattdessen den Bus-Ringverkehr aufrechtzuerhalten.

Begründung: Durch die Verlängerung der Linie 1 und den Wegfall des Bus-Ringverkehrs in seiner bestehenden Art, wird der örtliche ÖPNV für die Huchtinger Bürgerinnen und Bürger erheblich verschlechtert. Der Stadtteil wird gespalten und die Abfahrzeiten werden negativ beeinträchtigt. Insbesondere ältere Menschen im Stadtteil würden dadurch in ihrer Mobilität eingeschränkt. Weite Wege und längere Fahrzeiten wären die Folge. Die errechneten Fahrgastmehraufkommen bei einer  Verlängerung der Linie 1 von mehreren Tausend Bürgerinnen und Bürgern in einem bestehenden ÖPNV ohne Park & Ride sind schlechtweg unrealistisch. Dadurch stehen die Refinanzierung und Rentabilität auf überaus wackeligen Beinen. Die Kosten-Nutzen-Rechnung stellt weder auf der Kosten- noch auf der Nutzenseite zufrieden.